Hitze & Gesundheit

Mehr Hitze, mehr Risiko – der Klimawandel im Mittleren Schussental

Klimawandel und Gesundheit

Steigende Temperaturen und Hitzeperioden - Gesundheitsrisiko

Der Klimawandel führt auch im Schussental zunehmend zu extremen Temperaturen, was sich negativ auf Umwelt und Gesundheit auswirkt. Zukünftig werden im GMS mehr heiße Sommertage und Tropennächte erwartet, bei denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad Celsius fallen. Stadtbewohnerinnen und -bewohner sind stärker durch Hitze belastet als Menschen in ländlichen Regionen. Das liegt vor allem daran, dass es in der Stadt mehr versiegelte Flächen und weniger bepflanzte Bereiche gibt, so dass mehr Wärme gespeichert wird. Heiße Tage und tropische Nächte sind in Städten deshalb viel häufiger zu beobachten. Da die Bevölkerung in Ravensburg und Weingarten kontinuierlich zunimmt, werden gerade hier zukünftig immer mehr Menschen von Hitze betroffen sein. Aber auch in Baindt, Berg und Baienfurt werden sich stark versiegelte Flächen zukünftig noch stärker aufheizen. Besonders gefährdet bei starker Hitze sind ältere Menschen, Kleinkinder, chronisch Kranke und Menschen in besonderen Lebenslagen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.klima-mensch-gesundheit.de.

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Allergien und invasive Arten

Der Klimawandel beeinflusst das Ökosystem und begünstigt die Ausbreitung invasiver Arten wie Tigermücken und bestimmte Zeckenarten, die Krankheiten übertragen können. Neophyten wie der Riesenbärenklau und das Beifußblättrige Traubenkraut verursachen gesundheitliche Probleme. Eine längere Vegetationsphase und erhöhte CO2-Konzentrationen verstärken die Pollenproduktion und das Allergiepotenzial, wodurch Betroffene häufiger Beschwerden haben. Tipps für den Umgang mit Allergien finden Sie unter: www.klima-mensch-gesundheit.de/allergie-und-allergieschutz/tipps-fuer-menschen-mit-pollenallergie

Kontakt

Dorothea Hose

Klimaschutzmanagement Gemeindeverband Mittleres Schussental

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