Schnell & sicher

von A nach B

Radverkehrskonzept

Mit dem Fahrrad schnell und sicher von A nach B
im Mittleren Schussental

Im Oktober 2021 hat die Verbandsversammlung Mittleres Schussental das Radverkehrskonzept beschlossen. Damit gibt es nun eine strategische Planungs- und Entscheidungshilfe für die Radverkehrsförderung im Gemeindeverband.

Ziel ist es, mit der Umsetzung die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs zu erhöhen und so zu einer Mobilitätswende vor Ort beizutragen.

Hier geht‘s zur Sitzungsvorlage zum Beschluss des Radverkehrskonzeptes GMS mit sämtlichen Anlagen

Downloads

Den Bericht zum Radverkehrskonzept können Sie sich hier herunterladen:

Der Weg zum Radverkehrskonzept

Basierend auf dem Wunschliniennetz, das wichtige Quellen und Ziele wie Schulen, Wohngebiete, große Arbeitgeber, Sport- und Freizeiteinrichtungen über bestehende Wege verbindet, wurden im Herbst 2019 und Frühling 2020 das gesamte Radverkehrsnetz des GMS, das insgesamt 362 km umfasst, mit dem Fahrrad befahren und analysiert.

Unterteilt wurde das Netz in drei Kategorien:

  • die Radschnellverbindung: RS9 von Baindt über Baienfurt, Weingarten und Ravensburg nach Friedrichshafen mit über 2.000 Nutzerinnen pro Tag

  • die Radvorrangouten GMS mit 1.000 bis 2.000 Nutzer*innen pro Tag und

  • das Radgrundnetz mit unter 1.000 Nutzer*innen pro Tag.

 

Bei der Befahrung des Netzes wurde eine Bestands- und Mängelanalyse durchgeführt. Das heißt der Ist-Zustand der bestehenden Infrastruktur wurde mit einem Qualitätsstandard (Soll-Zustand) abgeglichen. Der Qualitätsstandard unterscheidet sich je nach Anzahl der Radfahrerinnen und Radfahrer, die potenziell auf dieser Strecke unterwegs sind und Art der Führung (getrennt oder gemeinsam auf der Straße mit Autos und im Ein- oder Zweirichtungsverkehr).

Aus der Bestands- und Mängelanalyse entstand ein umfangreiches Maßnahmenkataster mit insgesamt 1.088 Maßnahmen für die Radverkehrsinfrastruktur im Mittleren Schussental. Die Maßnahmenvorschläge stellen einen ersten planerischen Ansatz zur Erreichung der Qualitätsstandards dar und bedürfen der Überprüfung und Konkretisierung im Rahmen einer Detailplanung.

Die Maßnahmenvorschläge erhielten basierend auf ihrer Netzbedeutung, der Verkehrssicherheit, dem Unfallgeschehen, dem Handlungserfordernis und ob sie Bestandteil eines Schulradwegs sind Punkte und wurden so priorisiert.

Ergänzend zum Maßnahmenkataster wurden die vorhanden Radabstellanlagen erfasst und in ein Kataster übernommen.

Für fünf Schulstandorte in Weingarten und Ravensburg wurden Schulradwegpläne erstellt. Diese basieren auf der Beteiligung der Schülerinnen und Schülern, die insgesamt 998 Problemstellen auf ihrem Schulweg benannt haben.

Des Weiteren wurde ein Vorschlag für die Erweiterung des tws.rad-Systems ausgearbeitet.

In das Handlungskonzept fließen außerdem Kommunikationsstrategie und Verstetigungs- und Controllingkonzept ein.

Das fertige Konzept wurde am 07.10.2021 in der Gemeindeverbandsversammlung zum Beschluss vorgeschlagen.

Ende 2021 soll es auch den Akteuren, die intensiv bei der Erstellung mitgewirkt haben – Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schülern, Unternehmen und den Radverkehrsengagierten wie Agendagruppe Radfahren in Ravensburg, ADFC und Initiative lebenswertes Schussental - vorgestellt werden.

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Während der Erstellung des Konzepts fand eine umfassende Beteiligung unterschied­licher Akteure statt. Die Präsentationen und Dokumentation der Bürgerwerkstätten können Sie sich hier herunterladen:

Kontakt

Anne Talk

Klimaschutzmanagerin
des Gemeindeverbandes Mittleres Schussental

Telefon: 0751 82-841
Telefax: 0751 82-60841
E-Mail: anne.talk@gmschussental.de

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88212 Ravensburg

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